Ergonomie

Ergonomie stammt aus dem aus dem Griechischen (Ergos: Arbeit) und (Nomos: Regel). Heutzutage ist es eine Wissenschaft von der Gesetzmäßigkeit menschlicher Arbeit. Der Fokus von Ergonomie liegt auf der menschgerechten Gestaltung des Arbeitsplatzes und der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine bzw. Arbeitsgerät. Mehr zur Definition von Ergonomie

Bei einer Betrachtung der Ergonomie in Arbeitsstätten sind zuerst folgende Rahmenbedingungen zu beachten:

  • Rechtliche Rahmenbedingungen, i.b. Arbeitsschutz und Gesundheitsschutz, bindende Regelungen der Unfallversicherungsträger.
  • Personenbezogene Entwicklungstendenzen, i.b. Qualifikation, wachsende Bedeutung persönlicher Gesundheit, Alterspyramide etc.
  • Krankheitsarten und ihre Entwicklung sowie der Umfang arbeitsbedingter Arbeitsausfälle. Hier sind besonders auch Muskel- und Skeletterkrankungen als häufigste Ursache der Arbeitsunfähigkeit mit zu betrachten.
  • Organisatorische Entwicklungen, z.B. Flexibilisierung von Arbeitszeiten, verschiedene Arbeitsorte einschließlich Home-Office, Dezentralisierung von Verantwortung, Veränderung von Aufgabenstrukturen und -inhalten etc.
  • Technische Entwicklung wie die steigende Nutzung von Bildschirmarbeitsplätzen (steigende statische Belastung von Körper und Augen) oder der hohe Einsatz von Automatisierungstechnologie.

Basierend auf diesen Rahmenbedingungen erfolgt eine klassische Vorgehensweise zur Ergonomie-Betrachtung:

  1. Analyse
  2. Konzeption
  3. Umsetzung.

 

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